Veröffentlicht am 17.03.2026 08:46

Streik im Münchner Nahverkehr am 18. und 19. März

Viele Münchner U-Bahn-Stationen - hier Messestadt West - werden am Mittwoch ab 11 Uhr und am Donnerstag ganztags geschlossen bleiben. Ein eingeschränkter Betrieb auf einzelnen Linien ist möglich. (Foto: bas)
Viele Münchner U-Bahn-Stationen - hier Messestadt West - werden am Mittwoch ab 11 Uhr und am Donnerstag ganztags geschlossen bleiben. Ein eingeschränkter Betrieb auf einzelnen Linien ist möglich. (Foto: bas)
Viele Münchner U-Bahn-Stationen - hier Messestadt West - werden am Mittwoch ab 11 Uhr und am Donnerstag ganztags geschlossen bleiben. Ein eingeschränkter Betrieb auf einzelnen Linien ist möglich. (Foto: bas)
Viele Münchner U-Bahn-Stationen - hier Messestadt West - werden am Mittwoch ab 11 Uhr und am Donnerstag ganztags geschlossen bleiben. Ein eingeschränkter Betrieb auf einzelnen Linien ist möglich. (Foto: bas)
Viele Münchner U-Bahn-Stationen - hier Messestadt West - werden am Mittwoch ab 11 Uhr und am Donnerstag ganztags geschlossen bleiben. Ein eingeschränkter Betrieb auf einzelnen Linien ist möglich. (Foto: bas)

Die Gewerkschaft Verdi hat zum vierten Mal in der laufenden Tarifverhandlung zu einem mehrtägigen Warnstreik aufgerufen: Am Mittwoch, 18. März, ab 11 Uhr und am Donnerstag, 19. März, ganztags sind alle Tarifbeschäftigten der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und der Stadtwerke München (SWM) im Ressort Mobilität dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.

In München sind davon die U-Bahn, die Trambahn sowie alle Buslinien bis zur Nummer 199 betroffen. Die S-Bahn, die Regionalzüge und die MVV-Regionalbuslinien werden nicht bestreikt. Ein regulärer Betrieb ist laut MVG voraussichtlich erst wieder ab Betriebsbeginn am Freitag, 20. März, möglich, wenn der Streik beendet ist.

Bis Mittwoch, 9 Uhr, fahren U-Bahn, Bus und Tram noch regulär. Der Pendlerverkehr am Vormittag ist damit gewährleistet. Zwischen 9 und 11 Uhr rücken die Fahrzeuge dann schrittweise ein, um zu vermeiden, dass mit Streikbeginn Fahrzeuge auf der Strecke abgestellt werden.

Priorität auf Tram 20 und U6

Ab 11 Uhr wird auf das Notnetz umgestellt. Der Bus sichert dabei die Grundversorgung auf allen Linien im gesamten Stadtgebiet. Bei der Tram liegt der Fokus zunächst auf der stark nachgefragten Linie 20 von Moosach über Hauptbahnhof zum Karlsplatz (Stachus).

Bei der U-Bahn wird ein abschnittsweiser Betrieb auf den Linien U3 und U6 aufgebaut. Wie bei den letzten Streiktagen liegt die Priorität auf dem Abschnitt zwischen Innenstadt und Fröttmaning. Damit ist abends auch die Allianz Arena mit der U-Bahn erreichbar: Um 21 Uhr findet hier ein Fußballspiel des FC Bayern München statt. Für die Anreise zum Stadion steht ab 17.30 Uhr ein kostenloser Bustransfer zwischen der S-Bahnhaltestelle Donnersbergerbrücke und Kieferngarten zur Verfügung

Verdi-Kundgebung am Marienplatz

Im Rahmen der Arbeitskampfmaßnahmen von Verdi findet am Donnerstag, 19. März, um 13.30 Uhr eine Kundgebung am Marienplatz statt. Beschäftigte aus dem Nahverkehr wollen dort gemeinsam mit Gewerkschaftern und Unterstützern ihre Forderungen öffentlich deutlich machen. In der Tarifrunde für die kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Bayern fand am 9. März die dritte Verhandlungsrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Bayern statt. „Eine nennenswerte Annäherung konnte dabei nicht erzielt werden”, schreibt Verdi in einer Pressemitteilung. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 23. März angesetzt.

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