Veröffentlicht am 08.01.2026 13:14

Archäologische Staatssammlung zeigt „Gladiatoren – Helden des Kolosseums”

Alles über die Welt der Gladiatoren, der „Sportstars” der Antike, erfährt man in der Sonderausstellung der Archäologischen Staatssammlung. (Foto: Archäologische Staatssammlung, Stefanie Friedrich)
Alles über die Welt der Gladiatoren, der „Sportstars” der Antike, erfährt man in der Sonderausstellung der Archäologischen Staatssammlung. (Foto: Archäologische Staatssammlung, Stefanie Friedrich)
Alles über die Welt der Gladiatoren, der „Sportstars” der Antike, erfährt man in der Sonderausstellung der Archäologischen Staatssammlung. (Foto: Archäologische Staatssammlung, Stefanie Friedrich)
Alles über die Welt der Gladiatoren, der „Sportstars” der Antike, erfährt man in der Sonderausstellung der Archäologischen Staatssammlung. (Foto: Archäologische Staatssammlung, Stefanie Friedrich)
Alles über die Welt der Gladiatoren, der „Sportstars” der Antike, erfährt man in der Sonderausstellung der Archäologischen Staatssammlung. (Foto: Archäologische Staatssammlung, Stefanie Friedrich)

Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, extremste Unterhaltung, maximales Risiko, aber auch die Aussicht auf größten Ruhm. Die Tapferkeit und der Todesmut dieser Kämpfer wurden in der Arena in einem mitreißenden Spektakel zur Schau gestellt. Gladiatoren waren Männer des Schwertes, ihren Namen erhielten sie vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius”. Im Durchschnitt starben sie schon mit 27 Jahren, wie Grabsteine belegen.

Die Archäologische Staatssammlung, Lerchenfeldstraße 2, lädt noch bis zum Sonntag, 3. Mai, zur Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums” ein, deren mitreißende Geschichte zu erleben. Das Kolosseum in Rom bot einen Rahmen für die Gladiatorenkämpfe: Mitten in Rom gelegen, gleichsam Symbol des römischen Imperiums, ein Weltwunder damals wie heute. Die Begeisterung der Massen für Gladiatoren und -kämpfe war mit dem Enthusiasmus und Fanatismus heutiger Fußballfans zu vergleichen. Gladiatorenkämpfe und Amphitheater waren jedoch keineswegs ein Phänomen, das sich auf Italien oder den mediterranen Raum beschränkte. Mit der Expansion des Imperium Romanum nach Norden gelangte die Begeisterung für die blutigen Kämpfe und Tierhetzen bis an Rhein und Donau. Dementsprechend widmet sich die Archäologische Staatssammlung auch den Provinzen nördlich der Alpen.

Highlights der Ausstellung sind römische Originalobjekte aus der Gladiatorenschule von Pompeji, Leihgaben aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Neapel. Es gibt auch ein spannendes Begleitprogramm aus Vorträgen, Workshops, Lesungen, Familiensonntagen und Führungen. Mit dabei ein Live-Gladiatorenkampf. Unter der Adresse www.archaeologie.bayern/erleben/sonderausstellung/gladiatoren/begleitprogramm/ finden sich alle Termine.

Führungen durch die Ausstellung

Am Dienstag, 7. April, wird eine einstündige Führungen durch die Sonderausstellung mit dem Konservatoren der Archäologischen Staatssammlung angeboten. Per E-Mail an die Adresse buchung@archaeologie.bayern kann man sich dazu anmelden. Die Teilnahme kostet 6 Euro zuzüglich zum Eintrittspreis ins Museum (7 Euro für Erwachsene, Jugendliche frei).
Das ganz neue Angebot der Telefonführungen „Bei Anruf Kultur” ermöglicht beeinträchtigten Personen Zugang zu Kulturangeboten. Auch für die Gladiatorenausstellung gibt es einen Termin: Am Donnerstag, 16. April, um 16.00 Uhr. Über www.beianrufkultur.de/programm erfolgen die Buchungen hierzu.

Workshops für Kinder

Eine Führung mit Workshop speziell für Kinder wird am Familiensonntag, 19. April, von 14 bis 16 Uhr, angeboten. Nach der Führung können im Workshop wahlweise Mosaike gelegt, Siegeszeichen für siegreiche Gladiatoren geprägt oder Gladiatorenfiguren angefertigt werden. Die Materialkosten betragen zwischen 3 und 5 Euro. Buchungen können unter Telefon 089 9541152-20, -21 oder -22 (montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr) oder per E-Mail an buchung@mpz-bayern.de vorgenommen werden.

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